Fortbildungen

Inhouse Fortbildungen

Ich biete Inhouse-Fortbildungen für stationäre Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe. Im Mittelpunkt stehen traumasensible Teamarbeit, Handlungssicherheit im Alltag sowie Rollen- und Regelklarheit – mit klaren, umsetzbaren Standards.

Die Fortbildungen richten sich an Fachkräfte, Teams und Leitungskräfte in der stationären Kinder- und Jugendhilfe, insbesondere in intensivpädagogischen und geschlossenen Settings. Im Mittelpunkt stehen Arbeitskontexte mit hochbelasteten Jugendlichen, etwa bei massiven Verhaltensauffälligkeiten, Gewaltproblematik, Bindungsstörungen und sogenannten Systemsprenger-Dynamiken.

Formate

Inhouse-Fortbildung (1 Tag)

Ziel: Grundverständnis und Handlungssicherheit für den stationären Alltag herstellen und erste Team-Standards verbindlich festlegen.

  • Grundverständnis Trauma im Alltag (inkl. Bindungsdynamiken) und Abgrenzung zur Therapie
  • Regeln als Beziehungsrahmen: Schutz, Vorhersagbarkeit und Autonomie im Rahmen
  • Respekt, Beleidigung, Gewalt: klare Grenzen und einheitliche Reaktionen im Team
  • Eskalationslogik: Sicherheit → Klarheit → Verantwortung (inkl. Rollen im Team)

Inhouse-Fortbildung (2 Tage)

Ziel: Die gemeinsame fachliche Linie vertiefen, belastende Alltagssituationen strukturiert analysieren und aus konkreten Fällen wenige, tragfähige Veränderungen für Team, Struktur und Regelkonstrukt ableiten.

  • Tag 1 schafft eine gemeinsame Grundlage zu Trauma, Beziehung, Grenzsetzung und traumasensiblem Handeln im stationären Alltag
  • Tag 2 nutzt diese Grundlage, um Gruppenrahmen, Alltagsstruktur, Regelkonstrukt und Verantwortungslogik des Teams sichtbar zu machen
  • Zwei konkrete belastende Fälle aus der Einrichtung werden vertieft analysiert und im Zusammenhang mit Teamdynamik, Struktur und Reaktionsmustern eingeordnet
  • Aus den Fällen werden wenige, klare Teamstandards sowie alltagstaugliche Veränderungen für Regeln, Zuständigkeiten und Abläufe abgeleitet
  • Ziel ist kein umfangreicher Maßnahmenkatalog, sondern ein verbindlicherer, ruhigerer und im Schichtdienst tragfähigerer Alltag

Der zweite Tag ist kein weiterer Theorietag, sondern ein strukturierter Arbeits- und Vertiefungstag, in dem aus Haltung, Fallverstehen und Teamanalyse konkrete Konsequenzen für den Alltag des Teams entwickelt werden.

Inhalte / Schwerpunkte

Die Fortbildungen sind konsequent auf den Alltag in stationären Settings ausgerichtet. Im Fokus stehen trainierbare Vorgehensweisen, Standards und gemeinsame Sprache.

  • Verhalten im Alltag fachlich einordnen und traumasensibel darauf reagieren (ohne therapeutischen Anspruch)
  • in Eskalationen nach einer klaren Sequenz handeln: Sicherheit → Klarheit → Verantwortung
  • Grenzen in Respekt-/Gewalt-Themen ruhig und verbindlich setzen, ohne Machtkampf
  • Übergaben im Schichtdienst kurz, klar und verlässlich gestalten
  • gemeinsame Team-Standards schriftlich festhalten und im Dienst anwenden

Rahmenbedingungen

  • Zielgruppe: Pädagogische Teams und Leitungskräfte in stationären Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, insbesondere in belasteten Settings mit hoher Alltagsdynamik.
  • Gruppengröße: In der Regel als Inhouse-Format für bestehende Teams geeignet; die konkrete Gruppengröße wird im Vorfeld abgestimmt.
  • Ort: Inhouse in Ihrer Einrichtung.
  • Dauer: 1 Tag oder 2 Tage.
  • Vorbereitung: Vorab kurzes Vorgespräch zur Abstimmung der Schwerpunkte, der typischen Alltagssituationen und der Rahmenbedingungen vor Ort.
  • Arbeitsmaterialien: Handouts und praxistaugliche Vorlagen (z. B. Standards, kurze Leitfäden) werden bereitgestellt.

Schreiben Sie mir

Wenn Sie eine Inhouse-Fortbildung anfragen möchten, senden Sie bitte kurz Setting, Teamgröße und gewünschtes Format (1 Tag oder 2 Tage). Ich melde mich mit einem Vorschlag zur Schwerpunktsetzung und einem konkreten Ablauf.

E-Mail: kontakt@andreasspeck.de